Brugga nicht betreten
Kein Baden, Waten, Spielen, Keschern, Angeln oder Betreten des Bachbetts. Auch kurze Kontakte zählen.
Die Krebspest bedroht den seltenen Dohlenkrebs. Für Menschen ist der Erreger ungefährlich – für heimische Flusskrebse kann er tödlich sein. Schon nasse Schuhe, Hunde, Kescher oder Fahrräder können Sporen weitertragen.
Schon kleinste Sporen an Ausrüstung, Pfoten oder Reifen können für die Krebse tödlich sein – so werden sie weitergetragen:
Kein Baden, Waten, Spielen, Keschern, Angeln oder Betreten des Bachbetts. Auch kurze Kontakte zählen.
Hunde können Sporen über Fell, Pfoten und Wasser zwischen Gewässern verschleppen.
Nasse Schuhe, Stiefel, Wathosen, Kescher, SUPs und Bikes nicht von Bach zu Bach bewegen.
Die Allgemeinverfügung des Landratsamts läuft bis 31. Dezember 2026.
Seit März 2019 grassiert die Krebspest in der Brugga – und breitet sich weiter bachaufwärts aus.
Der Dohlenkrebs kommt in Deutschland nur im südbadischen Raum vor.
Die Seuchenfront wandert weiter bachaufwärts – aktuell liegt sie etwa auf Höhe der Geroldstalstraße in Oberried. Auch der benachbarte Zastlerbach ist betroffen. Die Behörden lassen die Seuche kontrolliert „ausbrennen" und hoffen auf Wiederbesiedlung aus nicht betroffenen Bereichen.
Lage verstehenWeil viele Menschen nicht wissen, wie leicht Krebspestsporen verschleppt werden. Diese Seite übersetzt Behördeninformationen in klare Regeln, Aushänge, Share-Texte und lokale Hinweise.
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